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Zurück zu den Wurzeln – das Team auf Entdeckungstour

Hin und wieder schnappen sich Johannes King und Jan-Philipp Berner ihre Schützlinge aus Küche und Service um sie mit auf eine kleine “Klassenfahrt” über die Insel zu nehmen. Dann heißt es: Sylt entdecken, Produkte kennenlernen und fleißig mithelfen. Neulich auf dem Stundenplan: Austernexkursion und Gartenkunde.

Watt für ein Tag

Mit Gummistiefeln augerüstet ging es freitagmorgens bei strahlendem Sonnenschein nach List, quer durchs Watt und ganz nah ran an die Auster. Hier, auf den Austernbänken von Dittmeyer’s Austern-Compagnie, werden seit 1986 die begehrten Sylter Royal – die einzigen in Deutschland angesiedelten Austern – kultiviert und an Genießer weit über den Inselrand hinaus versendet.

Um die Besonderheit der Majestät des Sylter Wattenmeeres verstehen und den Gästen abends schmackhaft machen zu können, gab es ausgiebige Unterweisung in Themen wie “Hege & Pflege”, “Frischemerkmale” und “Fachgerechtes Öffnen der Auster”. Doch zuvor hieß es: Wattwandern und ganz nebenbei die Taschen mit all dem füllen, für das die Nordsee so berühmt ist: Schnecken, wilde Austern, Herz- und Miesmuscheln… – Produktkunde von Johannes King inlusive.

Einmal querbeet

Unter der Leitung von Frühstückskoch und Gartenoberbaumeister Bernd Vorstadt wurde Anfang Juli das Gemüse- und Kräuterfeld hinter dem Genuss-Shop in Keitum in kollektiver Großfamilienmarnier bearbeitet. Dort wurde gebuddelt, gesammelt, geschnitten und gejätet. Doch Halt! Vorsicht! Nicht alles, was da nach Unkraut aussieht, ist es auch! Getreu dem Motto: Probieren UND studieren erklärte Jan-Philipp Berner den MItarbeitern der unterschiedlichsten Abteilungen die angelegten Bereiche im Keitumer Garten, erklärte die wilden Kräuter, das Keitumer Gemüse und natürlich auch das Bienenvolk. Auch exklusive “Behind the Scenes”- Einblicke in den Genuss-Shop gehörten zur Führung dazu.

Nachdem auch die Kräuter-Körbe für den Abendservice gefüllt waren ging es zum genießerischen Teil des Vormittags über. Zum sommerlichen Gartenfrühstück unter den Bäumen gab es Joghurt, Brötchen, Saft, Obst und allerlei weitere Köstlichkeiten gekrönt von einem Gläschen Champagner. Lässt es sich schöner im (Arbeits-)Leben leben?!