Sylt
12°
13°
DI
14°
MI
13°
DO
14°
FR

Unser Garten Eden

“In einem Garten ging das Paradies verloren, in einem Garten wird es wiedergefunden.” – diesen schönen Satz schrieb der französische Mathematiker Blaise Pascal, der im übernächsten Jahr seinen 400. Geburtstag feiern würde. Und ein bisschen stimmt es doch, denn der Garten in Keitum, den unser personifizierter Grüner Daumen Bernd Vorstadt pflegt, ist nicht nur im Hochsommer ein wahrer Garten Eden.

Blüten leuchten hier in allen Farben des Regenbogens, in der Luft surrt es und die Sonnenstrahlen, die sich durch Äste ihren Weg bahnen, tauchen alles in ein seltsames, sanftes Licht. Dabei ist diese kleine Oase nicht nur schön anzuschauen, sondern auch einer der Hauptlieferanten in Sachen Inspiration des Söl’ring Hof und des Genuss-Shop von Johannes King. Denn im Juli geben die Beete täglich etwas von ihren Schätzen preis – die Sie dann morgens oder abends auf Ihren Tellern wiederfinden können.

Fette Henne, Bronzefenchel und Minze für unser Frühstück

Fette Henne, auch als Mauerpfeffer bekannt, sowie Bronzefenchel und Gundermann werden im Juni und Juli fast täglich aus dem Keitumer Garten abgeholt. Für viele unserer Frühstücks-Spezialitäten sind die Kräuter und Pflanzen das i-Tüpfelchen. Bronzefenchel oder Gundermann auf dem Lachs, Minz-Sträußchen zu den Erdbeeren, frischer Dill zum Matjes Tatar – das, was wir an Kräutern benötigen, um Sie zu verwöhnen, stammt nahezu ausnahmslos aus dem “Garten Eden”. Achten Sie auf die Details und sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zu den grünen oder bunten Akzenten auf Ihren Tellern haben.

Die Blütenpracht für das abendliche Menü

Wir verfolgen den Ansatz, die Pflanzen möglichst ganzheitlich zu verwerten. Besonders die Spitzen der Austriebe von Mangold, Grün- oder Rosenkohl haben gerade Hochsaison und finden sich teilweise in unserem Menue wieder. Auch Lauch- und Porreeblüten, Kapuzinerkresse und Ringelblume sind weit mehr als Nebendarsteller. Beim Anpflanzen kommt es nicht nur auf eine gute Planung an, sondern auch darauf, die rauen Mengen bedienen zu können. Täglich benötigen wir übrigens 200 Blätter und 40 Blüten Kapuzinerkresse und 40 Blüten der Kornblume.
Doch nicht jedes Kraut kommt ohne weitere Vorarbeit auf dem Teller:
Die Apfelminze, die etwas breitblättriger als die gewöhnliche Minze ist, wird beispielsweise in Zuckerwasser eingelegt und nimmt durch die feinen Härchen an der Unterseite des Blattes den Zucker auf. Dann wird sie ungefähr 24 Stunden lang getrocknet und gibt eine delikate und hübsche Dekoration ab.

Do it yourself – unser neues Gewächshaus

Schon seit einiger Zeit war er da – der Wunsch nach einem Gewächshaus im Garten, um die Pflanzen besser anzüchten zu können. Nachdem das bestellte Exemplar nicht lieferbar war (und der Bestellprozess alle Beteiligten einige Nerven gekostet hat), wurde der Bau des Gewächshauses im typischen Söl’ring Hof-Stil selbst in die Hand genommen. Aus alten Stallfenstern, die auf einem Hof in der Nähe von Bredstedt lagerten, entstanden die Wände unseres neuen Gewächshauses und, was sollen wir sagen, es sieht vermutlich besser aus als die “fertige” Variante.

Wenn Sie in unseren Garten Eden einen Blick werfen wollen, dann sprechen Sie uns gern bei Ihrem nächsten Besuch auf der Rantumer Düne an!