Sylt
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Dünenzimmer mit Miniterrasse

Diese besonders charmanten Zimmer mit Blick in die Düne verfügen über eine kleine Terrasse. Im Einklang mit der Natur wird man hier dazu verführt, sich dem Wellenrauschen der nur wenige Meter entfernten Nordsee hinzugeben. Das Badezimmer bietet eine Badewanne mit Dusche.

Ab 495 € pro Nacht für 2 Personen

Zimmer­überblick

Die Dünenzimmer sind nach Valeska Gert, Wulf Manne Decker und C. P. Hansen benannt.

Valeska Gert wurde als exzentrische Tänzerin und Pantomimin bekannt, die auch neben Greta Garbo auf der Leinwand zu sehen war. Sie drehte Filme mit Schlöndorff und Fellini. Sie lebte vorrangig in Berlin, eröffnete jedoch 1951 in Kampen den berühmten „Ziegenstall“, in dem viele Gleichgesinnte verkehrten. Das Lokal war lediglich mit Holzbänken und Melkschemeln eingerichtet und die Bedienungen trällerten Chansons oder rezitierten auch schnell mal ein Gedicht. Gert verstarb 1978 und liegt in Berlin auf dem Ehrenfriedhof.

1855 wurde offiziell das „Seebad Westerland“ von einigen weitsichtigen Syltern ausgerufen. In diesem Jahr zählte man 98 Gäste. Wulf Manne Decker war Mitbegründer des Seebads und ab 1857 dessen erster Kurdirektor. Auf seine eigenen Kosten ließ er vom Inselchronisten C.P. Hansen den ersten „Fremdenführer auf Sylt“ verlegen.

Der Sylter Chronist C. P. Hansen lebte von 1803 bis 1879 und war in erster Linie Lehrer, der mit zwei Hilfskräften teilweise bis zu 120 Schüler unterrichtete. In seiner Freizeit trug er in zahlreichen Büchern und Schriften umfassendes Material zur Geschichte, Kultur und Volkskunde von Sylt zusammen. Er erforschte Familienchroniken, Logbücher und amtliche Protokolle und wurde so zum umfassenden Kenner der Insel. Hansen brachte den ersten Sylt-Reiseführer heraus: „Wegweiser für Badende in Westerland“. Er ist auf dem Keitumer Friedhof beerdigt. In Erinnerung an seine Verdienste wird auf Sylt alljährlich der C. P. Hansen Preis für besondere Leistungen um die Bewahrung des Brauchtums verliehen.