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Ein starkes Team in der Schaltzentrale

Wünsche von den Augen ablesen, Probleme lösen und viiiel telefonieren – Nadine Ertl und Franziska Dörrenbächer arbeiten Hand in Hand an der Rezeption und sind stets gut drauf – wir haben nachgefragt, warum das so ist.

Franziska, du bist gerade zurück aus dem Urlaub und stehst nun schon zum Interview parat – wie war’s abseits der Insel?

Franziska: Wir sind schon am Samstag zurückgekommen und ich kann mich wirklich nicht beklagen – ich habe eine wunderbare und sonnige Zeit in Lissabon verbracht und bin seit heute wieder auf der Düne. 

Ihr beide seid noch nicht so lange im Söl’ring Hof, erzählt doch mal ein bisschen, wie ihr hier gelandet seid!

Nadine: Die Geschichte ist ganz lustig: Bis zum Januar war ich in Baden-Baden beschäftigt – ein Headhunter hat sich dann bei meinem Freund gemeldet und gefragt, ob er nicht Lust hätte, auf die Insel zu kommen. Wie es der Zufall so will, hat mein Bruder mir kurze Zeit später geschrieben, dass im Söl’ring Hof eine Stelle an der Rezeption offen wäre. Er hat da einen guten Überblick, denn er kennt die Düne aus eigener Erfahrung. Der Umzug und alles Weitere ist dann absolut problemlos gelaufen: Mitte Januar bin ich mit meinem Freund auf die Insel gezogen und seit Anfang Februar ein Teil des Söl’ring Hof. Die Entscheidung war gold wert – ich fühle mich wirklich sehr wohl.

Franziska: Ich kenne die Insel, seitdem ich ein kleines Mädchen bin. Hier auf Sylt waren meine Familie und ich fast jedes Jahr im Urlaub. Natürlich hatte ich dann nach der Ausbildung große Lust rauszukommen aus meiner Heimat in Saarbrücken. Insgesamt vier Jahre war ich im Budersand in Hörnum. Nach dieser Zeit war ich wieder reif für eine Veränderung und bin seit dem 15. November 2021 im Söl’ring Hof.

Wie kann man sich denn einen normalen Arbeitstag an der Rezeption vorstellen?

Nadine: Also erst einmal arbeiten wir im Schichtdienst und jede Schicht hat ihre eigenen Aufgaben. Der Frühdienst muss alles aufschließen und dann machen wir einen kleinen Rundgang, um zu schauen, ob alles am richtigen Platz steht und so weiter. Danach folgt der Tagesabschluss für das Hotel und das Restaurant und dann geht’s auch schon los mit dem Tagesgeschäft. Jeder Gast kann seine Lieblingszeitung bestellen, also müssen wir überprüfen, welche Zeitungen noch fehlen. Am Vormittag bereiten wir die Rechnungen der Gäste vor, die abreisen. Dabei schaue wir auch, ob wir die Gäste zum Flughafen oder Bahnhof fahren dürfen. Ganz generell hat dann aber immer der Gast, der vor uns steht, die erste Priorität. Das Erfüllen von einigen Extrawünschen nimmt auch noch ein wenig Zeit in Anspruch – hier ist manchmal etwas Kreativität und Einfallsreichtum gefragt. 

Franziska: Ich kann noch ergänzen, dass ich den Frühdienst besonders gerne mag: wir starten mit den Gästen zusammen in den Tag und haben deswegen einen super Überblick, wer sich gerade wo befindet. 

Was ist das Besondere an eurer Position?

Franziska: Es ist schon sehr abwechslungsreich, wir sind die Schaltzentrale bzw. der Knotenpunkt für das ganze Haus, für Gäste und Mitarbeiter. Ein bisschen ist es wie die Mama zu Hause. Wir brauchen zu jeder Zeit einen guten Überblick und müssen die wichtigsten Stränge am Laufen halten. Außerdem haben wir natürlich eine besondere Bindung zum Gast – manchmal erzählt jemand bei der Abreise vom Geburtstag seines Enkels, der bevorsteht. Beim nächsten Wiedersehen wird das dann erneut aufgegriffen. So bekommen wir auch ein gutes Bild, was bei unseren tollen Gästen so passiert. 

Ist es denn eigentlich schwer immer nett und freundlich zu sein, auch wenn man vielleicht nicht so einen tollen Tag hat?

Nadine: Ich hab von Natur aus immer gute Laune (lacht), es gab bis jetzt aber auch keinen Tag, an dem ich nicht gerne in den Söl’ring Hof gekommen bin. Wenn ich doch mal nicht gut drauf bin, dann fangen Franziska oder Maj-Britt das super auf. Wir ergänzen uns hier total und dann geht vielleicht einfach die Franzi mal ans Telefon, wenn sie das Gefühl hat, dass es bei mir gerade nicht so doll ist. Natürlich verbringen wir hier viel gemeinsame Zeit und sind zu einem Team oder fast einer kleinen Familie geworden. Da spürt man kleine Schwingungen beim anderen und kann das sofort ausgleichen.

Liebe Franziska, liebe Nadine, es ist auch uns eine sehr große Freude, euch im Team zu haben – ein sehr schönes Miteinander ist es schon nach so kurzer Zeit mit euch! 🙂