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Unser Fußabdruck im Dünensand – Nachhaltigkeit im Söl’ring Hof

Hier in Rantum, direkt auf der Düne, sind wir mit den Gezeiten, dem Wind und dem Meer unmittelbar verbunden. Die Folgen des menschengemachten Klimawandels lassen sich nur schwer quantifizieren, vergleichbare Daten und Messungen gibt es logischerweise nicht. Fest steht allerdings, dass sie gravierend sind. So gravierend, dass dieses wichtige Thema selbst hinter der alles verschlingenden Pandemie nicht zurücktreten darf. Letztendlich wird es auf den Einzelnen ankommen und auch darum gehen, konkrete, messbare Klima-Erfolge zu erzielen.
Wir setzen uns im Söl’ring Hof schon seit einigen Jahren intensiv mit hauseigenen Nachhaltigkeits-Prozessen auseinander – unter anderem in Zusammenarbeit mit der Plastik Crew der hiesigen Schule – und haben aktuell diverse Abläufe noch einmal optimiert.

Unsere Maßnahmen für ein grüneres Hotel

Als Hotel machen wir immer einen kleinen Spagat zwischen unserem hohen Qualitätsanspruch und vermeidbarer Ressourcenverschwendung. Schon seit einiger Zeit verzichten wir auf den täglichen Wechsel aller Handtücher und waschen die Frotteewäsche nur, wenn es gewünscht wird. Wattestäbchen mit Plastik werden Sie bei uns ebenso nicht mehr finden, wie einzeln abgepackte Wattepads. Lediglich die Duschhauben müssen wir noch im Laufe der Zeit verbrauchen, denn es wäre nicht sinnig, sie einfach in den Müll zu geben.

In anderen Bereichen verzichten wir soweit möglich auf Papier. Dies beginnt bei unserer digitalen Weinkarte im Restaurant und führt über die Rezeption zu unserem papierlosen Kommunikations-Tool “Hotelkit”, mit dem alle Mitarbeiter des Hauses verbunden sind. 

Der GREEN STAR als Auszeichnung

Die Auszeichnung mit dem “Green Star” des Guide Michelin für besondere Nachhaltigkeit in der Küche nehmen wir als zusätzlichen Ansporn, unser 2-Sterne-Restaurant weiterzuentwickeln. Schon bei der Ausbildung unserer Nachwuchskräfte nimmt das Thema Ressourcenschonung einen wichtigen Teil ein. Wir achten bei allen Produkten auf möglichst kurze Lieferwege und auch schonende Fangmethoden (Fische aus nachhaltiger Fang, getauchte Jakobsmuscheln). Unser Schokoladen-Partner Original Beans war so nett, uns unseren Schokoladen-Fußabdruck für 2020 bereitzustellen. Sie können diesen hier ansehen

Nachhaltigkeit durch Genuss

Manchmal kommt das Thema Nachhaltigkeit auch eher unbewusst daher. So tun Sie mit jedem Dessert mit Moosbeeren, das Sie bei uns essen, auch ein kleines Stück für die Sylter Artenvielfalt. Denn die Moosbeeren, die wir in den Dünen sammeln, sind eine invasive Art und keineswegs heimisch auf Sylt. Mit jeder gegessenen Beere tun wir etwas für eine gesunde Insel-Ökologie. 
Das “Wie” ist jedoch in vielen Fällen ebenso wichtig wie das “Was”. So werden unsere Jakobsmuscheln seit einigen Jahren bereits per Hand “ertaucht”. Das macht die Muschel zwar geschmacklich nicht besser, doch eben im weitesten Sinne grüner, denn die Muscheln lassen sich auch sammeln ohne dass Schleppnetze über den Boden gezogen werden. 

Doch das alles ist ein unentwegter Prozess, während welchem wir in vielen Punkten erst noch herausfinden müssen, wie wir es besser machen können.

Sollte Ihnen, liebe Gäste, etwas auffallen, dass wir besser machen, dann geben Sie uns gern Feedback – wir freuen uns über jeden Hinweis.