LOUNGE MAGAZIN

Gemischtes Doppel – Interview mit Bärbel Ring und Jan-Philipp Berner

Sie sind ein spannendes Team, unsere Restaurantleiterin und Sommelière Bärbel Ring und unser Küchenchef Jan-Philipp Berner. Hier servieren die beiden uns zwei Sichtweisen und drei Mal sehr Persönliches, um sich ihrer individuellen Essenz von Sylt anzunähern.

Zwischen Herbststürmen und Sonnenuntergängen

Was bedeutet Sylt pur? 

Bärbel Ring: Sylt pur bedeutet für mich frische Luft, Wind, den Kopf freigepustet bekommen, Sonne und Regen abwechselnd, tolle Sonnenuntergänge, Sternenhimmel pur, Spaziergänge, Strandritte, tolle Restaurants mit guten Weinkarten, viele Menschen im Sommer, wenige im Winter. Herbststürme, Surfer, Partys, Urlaubsfeeling, Strandtage, Schwimmen im Meer und das Wasser ist immer kalt. Joggen am Morsumer Kliff, lange Tage und kurze Nächte im Sommer, dafür wird es im Winter fast nicht hell.

Jan-Philipp Berner: Sylt pur bedeutet für mich Vielfalt. Viele Möglichkeiten an einem begrenzten Ort. Einsamkeit und Trubel, Eleganz und Rustikalität, Sonne und Sturm. Ewig lange Strände und Abreiseverkehr nach einem langen Wochenende, Heimat und Urlaubsgefühl, wunderschöne Reetdachhäuser und Bausünden. Sonnenuntergänge und Schietwetter. Unterschiedlichste Menschen und vor allen Dingen – die Möglichkeit unser berufliches und privates Leben frei und unbegrenzt gestalten zu dürfen.

Unvorstellbar, aber: Sylt nimmt sich ein Sabbatical, macht für ein Jahr zu, wo zieht es dich hin?

Bärbel: Wenn die Insel ein Jahr dicht machen würde, würde ich nach Madeira ziehen. Von Insel zu Insel. Ein wundervolles Stück Erde mit vielen Regenbögen, Sonne und tollen Menschen. Dort würde ich die Zeit mit meinem Mann wundervoll rumbekommen.

Jan-Philipp: Ich würde mir meine Familie und unsere Teams schnappen und auf jedem Kontinent ein Pop-up- Restaurant eröffnen. Zwei Wochen Menschen, Kulinarik und Kultur erkunden, vier Wochen kochen und im Anschluss zwei Wochen durch das Land und den Kontinent reisen und Urlaub machen. In den letzten zwei Monaten würde ich unsere Dame, den Söl ́ring Hof, wieder auf Vordermann bringen und mich auf Sylt freuen.

Mit der Politik und dem Alm-Öhi an einem Tisch

Wen würdest du gern einmal am Esstisch des Söl’ring Hof sehen, um ihm oder ihr das pure Sylt nahe zu bringen?

Bärbel: Gerne hätte ich mal Alm-Öhi in unserem Restaurant sitzen. Jemand, der noch nie am Meer gewesen ist und die jodigen Aromen der Salzwiesenkräuter nicht kennt, noch nie Steinbutt, Seezunge oder Makrele gegessen hat, Ziegenfrischkäse von salzigen Kräuterwiesen und Deichlämmer vom Wattenmeer.

Jan-Philipp: Ich würde gerne unsere Spitzenpolitiker zu Tisch bitten. Zum einen würde ich ihnen gerne einen sensationellen Abend im Söl ́ring Hof schenken und mich damit für ihre nicht immer wertgeschätzte Arbeit bedanken. Zum anderen würde ich ihnen gerne vermitteln, wie wichtig Top-Restaurants und -Hotels für den Tourismus in Deutschland sind. Und dass wir alles geben, um aus einem Essen einen ganz besonderen Abend für unsere Gäste zu machen. Nicht zuletzt: dass Genuss ein Stück Kultur ist, für das es sich lohnt zu werben.

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